Daten & Fakten

Obwohl unser Gehör gleichsam 24 Stunden am Tag eingeschaltet ist, wissen viele Menschen erstaunlich wenig über dieses Sinnesorgan. Zum Beispiel, dass unser Trommelfell auch kleinste Schwingungen weiterleitet, die nur ein millionstel Millimeter ausmachen. Oder dass unser Hörorgan in der Schnecke des Innenohrs wie ein Mikrofon funktioniert und Schallwellen in elektrische Impulse umwandelt. Aber auch die vielfältigen Möglichkeiten, das eigene Hören durch innovative Hörtechnologie zu optimieren, sind offenbar noch weithin unbekannt.

  • Nach aktuellen Befragungen haben 13 Prozent der Bevölkerung in Deutschland Probleme mit dem Hören – das sind mehr als 10 Millionen Menschen. Doch nur ein Drittel von ihnen nutzt ein Hörsystem, um Ihre akustische Wahrnehmungsfähigkeit zu optimieren.
  • Zurzeit sind in der Bundesrepublik ungefähr 5,3 Millionen Hörsysteme im Einsatz. Pro Jahr werden etwa 900.000 Neusysteme von Hörgeräteakustikern angepasst.
  • 73 Prozent aller Hörsystemnutzer sind überwiegend zufrieden mit ihrem System – wobei der Zufriedenheitsgrad mit der täglichen Nutzungsdauer steigt: Wer sein Hörsystem länger als acht Stunden pro Tag trägt, ist tendenziell zufriedener als jemand, der es nur bis zu vier Stunden täglich nutzt. Zudem werden bei Systemen mit jüngerem Produktionsdatum höhere Zufriedenheitswerte gemessen, was auf den technologischen Fortschritt zurückzuführen ist. So ist es heute zum Beispiel problemlos möglich, Hörsysteme drahtlos an elektronische Geräte wie Fernseher, Hi-Fi-Anlagen, Computer oder MP3-Player anzuschließen.

Missverständnisse und Isolation vermeiden!

Wer innovative Technologien zur Optimierung der akustischen Wahrnehmungsfähigkeit ungenutzt lässt, ist der Gefahr von Missverständnissen ausgesetzt. Wenn die sprachliche Kommunikation beeinträchtigt ist, kann das auch im Beziehungsleben Spuren hinterlassen:

  • Einer aktuellen Studie zufolge vermuten 52 Prozent mangelnde Aufmerksamkeit, wenn sie sich in Gesprächen mit dem Partner oft wiederholen müssen. Dies liegt jedoch daran, dass ihr Partner sie nicht auf Anhieb versteht. Jedoch ist das Gefühl, nicht beachtet zu werden, beim Anderen zwangsläufig die Folge.
  • 23 Prozent der Partner, die optimal hören, suchen die Schuld bei sich und halten es für möglich, dass die eigene Artikulation eventuell zu undeutlich ist und sie daher nicht unmittelbar verstanden werden.
  • Nur ein Viertel der Befragten zieht eine mögliche Hörschwellenverschiebung beim Partner als Ursache für Verständigungsschwierigkeiten in Betracht.

Die drei wichtigsten Gründe für den Gang zum Hörgeräteakustiker: Qualitativ verbesserte Kommunikation mit Mitmenschen, mehr Selbstsicherheit und eine unbefangene Teilnahme am sozialen Leben. Der letztendliche Schritt zu einem Hörsystem wird dann meist als befreiend empfunden.

Hören Sie nicht einfach weg!

Hören ist High-Tech: Lösung HörsystemProbleme mit dem Hören treten in jedem Lebensalter auf – bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen und Senioren. Die Ursachen können vielfältig sein. Meist setzt die Verschiebung der Hörschwelle schleichend ein und bleibt anfangs unbemerkt. Oftmals wollen Betroffene nicht wahrhaben, dass sie ein Problem mit dem Hören haben.

Umso wichtiger ist es, dass nahestehende Menschen dann den Mut aufbringen, das Thema offen, aber mit dem nötigen Feingefühl anzusprechen. Betroffenen wird damit meist ein großer Gefallen getan. Am besten verlaufen solche Gespräche, wenn man sich vorab darüber informiert, welche weitreichenden Möglichkeiten heute zur Verfügung stehen, um das Hören zu optimieren.

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