Gutes Hören besitzt hohen Stellenwert im Job

Kommunikationsintensive Berufszweige wollen nicht auf einen optimalen Hörsinn verzichten – und sehen Hörtechnologie als Hilfe

Frankfurt, 07. Mai 2013 – Vor allem Arbeitnehmer aus den Branchen Erziehung, Bildung und dem Sozialwesen sowie aus dem Medizinbereich und dem Einzelhandel möchten auf kein Stück ihrer Kommunikationsfähigkeit verzichten. Dies belegt eine Erhebung des Bundesverbands der Hörgeräte-Industrie anlässlich des „Tag des Hörens“ unter 1.000 Befragten. So gaben für jede der genannten Berufsgruppen mindestens zwei von drei Befragten an, dass gutes Hören für sie einen hohen Stellenwert besitzt. Für Erziehung und Bildung sind es sogar drei von vier. Eindeutig erkennbar ist, dass vor allem kommunikationsintensive Berufsgruppen mit viel Personenkontakt den Wert eines optimalen Gehörs erkennen. Diese Wertschätzung ist sowohl zu Beginn der Karriere als auch zum Ende hin überdurchschnittlich hoch. Dies lässt sich dadurch erklären, dass die Lernanforderungen am Anfang einer Laufbahn sehr hoch sind und am Ende des Berufslebens vor allem Erfahrungen mit abnehmender Hörfähigkeit den Ausschlag geben.

Das Hörsystem ist eine Option – wenn die Notwendigkeit erkannt wird

Diese Erkenntnisse führen dann auch letztlich dazu, dass die Nutzung von Hörsystemen zur Optimierung des eigenen Gehörs von fast jedem zweiten Befragten direkt bejaht wird. Jeder Dritte wiederum kann sich vorstellen, Hörtechnologie situativ beispielsweise in komplexen Hörsituationen einzusetzen. Hierzu gehören dann unter anderem Besprechungen (83 Prozent) sowie Telefongespräche im Büro (82 Prozent). Lediglich eine geringe Anzahl von fünf Prozent der Befragten kann sich nicht vorstellen ein Hörsystem zu tragen. Entsprechend lässt sich feststellen, dass die Befragten sehr wohl um die kommunikativen Herausforderungen im Berufsleben wissen. Sie scheinen aber nicht in der Lage zu sein, ihre eigene Hörfähigkeit korrekt einzuschätzen und dann aktiv zu werden. Das würde um so schneller geschehen, je höher beispielsweise die Einbußen beim Gehalt oder auch Hindernisse bei Beförderungen wären. So hat bereits eine Befragung der EHIMA (European Hearing Instrument Manufacturers Association) im vergangenen Jahr ergeben, dass jeder zweite Besitzer von Hörsystemen davon ausgeht, dass Menschen mit Hörminderung, die auf Hörsysteme verzichten, bei Beförderungen übergangen werden. Über 40 Prozent von ihnen denken zudem, dass Menschen mit einer nicht versorgten Hörminderung grundsätzlich unterbezahlt sind.

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Über den Bundesverband der Hörgeräte-Industrie

Der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie ist die Vertretung der 14 auf dem deutschen Markt tätigen Hörgerätehersteller. Der Verband artikuliert die Interessen seiner Mitglieder und ist das Kommunikationsorgan für alle Themen rund um Hörtechnologie, Hörminderung und Innovation auf dem Gebiet der Audiologie. In diesem Kontext setzt sich der Verband dafür ein, die Nutzung von Hörgeräten durch Menschen mit einer Hörminderung zu erhöhen, über die Leistungsfähigkeit moderner Hörsysteme aufzuklären und Hemmschwellen bei der Nutzung abzubauen. Darüber hinaus engagiert sich der Verband für eine effektive und ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit allen Gruppen, die an der Versorgung mit Hörsystemen beteiligt sind. Dazu gehören Hörgeräteakustiker, HNO-Ärzte, Krankenkassen, andere Verbände und Interessengruppen sowie die Politik. Der Umsatz der Hörgerätebranche mit Hörsystemen und der Anpassung der Geräte hat im Jahr 2012 etwa eine Milliarde Euro betragen.

 

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