Erwachsene

Wer auf eine Hörschwellenverschiebung nicht reagiert, riskiert soziale Isolation und beruflichen Misserfolg. Oft ist der Hinweis von Angehörigen, Freunden und Kollegen nötig – als Anstoß, um sich darüber zu informieren, inwieweit moderne Audiotechnologie das Hören optimieren kann.

Gutes Hören ist keine Frage des Alters…

…aber wie der gesamte Körper, so verändert sich auch das Gehör im Laufe der Lebensjahre. Bereits ab etwa 40 Jahren verändert sich bei den meisten Menschen das Gehör. Im Alter zwischen 60 und 70 Jahren hat sich bei jedem Dritten die Hörschwelle deutlich verschoben. Meist setzt dieser Prozess schleichend ein und wird anfangs kaum bemerkt. Spätestens aber, wenn das Radio und der Fernseher immer lauter gestellt werden müssen oder hohe Töne plötzlich nicht mehr wahrgenommen werden, sollte man vor dem Problem nicht mehr die Augen respektive die Ohren verschließen.

Hören in jedem Alter: HörsystemWer nicht gut hört, grenzt sich leicht selbst aus. Er muss sich auf das Hören konzentrieren, versteht manches falsch oder gar nicht mehr. Die klassische Reaktion: Man zieht sich zurück, meidet Gespräche und geht Mitmenschen aus dem Weg. Doch ist akustische Isolation alles andere als unausweichlich. Denn die fortschrittliche Hörtechnologie unserer Tage hält passende Lösungen für viele Hörausgleichungen bereit. Innovative Hörsysteme bringen Lebensfreude und soziale Kontakte zurück. Und sie sind heute so klein und komfortabel, dass sie in jeder Alltagssituation getragen werden können. 

Optimal hören – in jeder Beziehung

Wer seine Hörschwellenverschiebung ignoriert, ist ständig der Gefahr von Missverständnissen und Fehlinterpretationen ausgesetzt. Das gilt auch und gerade in der Partnerschaft. Warum wendet er oder sie sich gerade in diesem Moment von mir ab? Vielleicht war das vermeintliche Abwenden ein Hinwenden des Ohres in Richtung Klangquelle, um die leisen Worte etwas besser zu verstehen. Ein modernes Hörsystem kann manchmal die beste Paartherapie sein.

Auch im Beruf akustisch voll durchstarten

Ohne optimales Hören ist ein erfülltes und erfolgreiches Arbeitsleben kaum möglich. Wenn Kollegen plötzlich leiser sprechen oder nuscheln, steigt die Sorge, nicht mehr alles zu verstehen. Man wird unsicher und reagiert zuweilen sogar gereizt. Oft kostet es Zeit einzusehen, dass nicht die anderen das Problem sind, sondern die eigenen Ohren.

In vielen Berufen können Probleme mit dem Hören mit beträchtlichen Risiken einhergehen: Im Straßenverkehr oder auf der Baustelle werden akustische Signale ignoriert, weil sie komplett überhört werden. Bevor es so weit kommt, sollte unbedingt ein Hörgeräteakustiker und HNO-Arzt  aufgesucht werden.

Wer bei einem Kollegen Anzeichen für eine mögliche Hörschwellenverschiebung beobachtet, sollte sich nicht scheuen, ihn darauf anzusprechen. Allerdings ist hier Fingerspitzengefühl gefragt, um niemanden zu verletzen oder vor anderen bloßzustellen. Manchmal lohnt es sich, hartnäckig zu bleiben: Viele Betroffene zeigen keine Einsicht, weil sie Angst vor Ausgrenzung und Nachteilen am Arbeitsplatz haben. Ein überzeugendes Argument in solchen Situationen: Heute muss niemand mehr Stigmatisierung fürchten. Eine Sehschwäche versteckt ja auch niemand. Im Gegenteil: Brillen sind längst ein modisches Accessoire, mit dem viele nicht nur besser sehen, sondern auch besser aussehen. Im Übrigen gibt es heute derart kleine Hörsysteme, dass sie praktisch unsichtbar getragen werden können.