HNO-Ärzte

Leistungen der Krankenkassen für Hörsysteme

Der Besuch beim HNO-Arzt schafft Klarheit über Art und Ursache, wenn Probleme mit dem Hören auftreten. Auch eine mögliche organische Grunderkrankung wird bei dieser Gelegenheit erkannt. Nach der individuellen Anpassung eines geeigneten Hörsystems, stellt der HNO-Arzt schließlich fest, wie weit sich das Hören durch das Hörsystem verbessert hat.

Bei jeder unklaren Hörminderung steht als nächster Schritt eine Untersuchung beim Hals-Nasen-Ohren-Arzt auf dem Programm. Dabei wird ermittelt, welche Ursachen die Probleme mit dem Hören ausgelöst haben. Darüber hinaus klärt die Untersuchung auch mögliche organische Ursachen ab, die gegebenenfalls weitere diagnostische und therapeutische Maßnahmen erforderlich machen.

In solchen Fällen ist die Hörschwellenverschiebung oft nur vorübergehend, und das Hörvermögen regeneriert sich nach der Behandlung der ursächlichen Grunderkrankung, zum Beispiel mit Medikamenten. Ist dagegen von einer dauerhaften Hörschwellenverschiebung auszugehen, verordnet der HNO-Arzt ein Hörsystem – beziehungsweise zwei, wenn beide Ohren betroffen sind. Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspruch auf die Versorgung mit Hörsystemen. Aus diesem Grund ist auch eine ärztliche Verordnung wichtig, weil die Krankenkasse dann die Kosten für das Hörsystem und die Betreuung durch den Hörgeräteakustiker bis zu dem festgelegten Festbetrag übernehmen. Darüber hinaus kann aber jeder Versicherte privat zuzahlen, wenn er bestimmte technische Ausstattungsmerkmale wünscht.

 

 

Deutscher-Berufsverband-HNO