Krankenkasse

Wieder gut hören ist keine Frage des Geldes. Sofern der HNO-Arzt ein Hörsystem verordnet, beteiligt sich die zuständige Krankenkasse an den Kosten – nicht nur für das Gerät selbst, sondern auch für die begleitende Betreuung durch einen qualifizierten Hörgeräteakustiker.

Geldbeutel wird nicht über Gebühr belastet

Moderne Hörsysteme – heißt es oft – seien teuer und nicht für jedermann bezahlbar. Was viele offenbar nicht wissen: Die Versorgung mit modernen Hörsystemen gehört zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Das heißt, dass die Krankenkasse die Kosten für die Versorgung mit Hörsystemen bis zu einem Festbetrag übernimmt, sofern eine Verordnung dafür vom HNO-Arzt vorliegt.

Versicherungskarte liegt auf dem Tisch

 

Dabei gelten Festbeträge, die den gesetzlichen Vorgaben gemäß eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche Versorgung sicherstellen sollen. Allerdings soll das Hörsystem den Hörverlust auch weitgehend ausgleichen. Der Festbetrag erstreckt sich auf das Hörsystem und die individuelle Anpassung durch den Hörgeräteakustiker. Auch die Kosten der Betreuung innerhalb eines Versorgungszeitraums von sechs Jahren können die Krankenkassen übernehmen. Darin sind auch eventuelle Reparaturen während dieser sechs Jahre inbegriffen. Wie hoch die Leistung im Einzelfall ist, beantwortet die jeweilige Krankenkasse.

Jeder Versicherte darf aber zu der Leistung der Krankenkasse privat etwas zuzahlen, z.B. wenn er eine bestimmte technische Ausstattung wünscht, die nicht zum Leistungsumfang der Krankenkasse gehört.