Versicherte profitieren von erprobten Verfahren bei der Versorgung mit Hörsystemen

Frankfurt, 03. November 2014 – Aus Anlass der Fortbildungsveranstaltung des HNO-Berufsverbandes vom 30. Oktober bis 1. November in Mannheim weist der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie e.V. darauf hin, dass die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung von den erprobten Verfahren bei der Versorgung mit Hörsystemen profitieren. Gegenüber dem sogenannten „verkürzten Versorgungsweg“ bedeutet dies vor allem eine bessere persönliche Betreuung während der Anpassung der Hörsysteme und eine größere Auswahl zwischen innovativen Hörsystemen verschiedener Anbieter. Hinzu kommt eine intensivere Betreuung während der Nutzungsdauer der Hörsysteme.

Bei der klassischen Versorgung mit Hörsystemen sind die Aufgaben im Rahmen des Versorgungsprozesses zwischen HNO-Ärzten und Hörgeräteakustikern aufgeteilt. Der HNO-Arzt stellt die medizinische Diagnose zu Art und Umfang des Hörverlustes und stellt die Verordnung für ein Hörsystem aus. Der Hörgeräteakustiker berät den Versicherten bei der Auswahl der am besten geeigneten Hörsysteme und übernimmt die Anpassung der Systeme an die individuellen Bedürfnisse des Kunden. Dabei ist es nicht damit getan die Messwerte aus dem Audiogramm in die Hörsysteme zu übertragen. Bei der Vielfalt der technischen Möglichkeiten, welche moderne Hörsysteme bieten, ist die fachliche Kompetenz und die hochqualifizierte Ausbildung der Hörgeräteakustiker aus Sicht der Mitglieder des BVHI nicht zu ersetzen. Nur über eine zeitintensive, individuelle Anpassung gelingt es, die technischen Möglichkeiten moderner Hörsysteme vollständig auszunutzen.

Die Auswahl aus den unterschiedlichen Angeboten verschiedener Hersteller von Hörsystemen bieten nur die Hörgeräteakustiker. Auch auf diese Auswahlmöglichkeit sollten die Versicherten im eigenen Interesse nicht verzichten. Moderne Hörsysteme bieten eine enorme Vielfalt an technischen Möglichkeiten. Diese sind nicht nur geeignet das Hörvermögen zu optimieren sondern auch den Komfort beim Hören und bei der Nutzung von Hörsystemen zu verbessern, z.B. durch die drahtlose Verbindung zwischen Hörsystemen und Mobiltelefonen oder Fernsehgeräten.

 

 

Über den Bundesverband der Hörgeräte-Industrie

Der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie ist die Vertretung der 13 auf dem deutschen Markt tätigen Hörgerätehersteller. Der Verband artikuliert die Interessen seiner Mitglieder und ist das Kommunikationsorgan für alle Themen rund um Hörtechnologie, Hörminderung und Innovation auf dem Gebiet der Audiologie. In diesem Kontext setzt sich der Verband dafür ein, die Nutzung von Hörgeräten durch Menschen mit einer Hörminderung zu erhöhen, über die Leistungsfähigkeit moderner Hörsysteme aufzuklären und Hemmschwellen bei der Nutzung abzubauen. Darüber hinaus engagiert sich der Verband für eine effektive und ergebnisorientierte Zusammenarbeit mit allen Gruppen, die an der Versorgung mit Hörsystemen beteiligt sind. Dazu gehören Hörgeräteakustiker, HNO-Ärzte, Krankenkassen, andere Verbände und Interessengruppen sowie die Politik. Der Umsatz der Hörgerätebranche mit Hörsystemen und der Anpassung der Geräte hat im Jahr 2013 etwa 1,5 Milliarden Euro betragen.

 

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